Mittwoch, 14. Oktober 2009

(8) Nordwest Maui

Jeden Morgen muss der Frank den fehlenden Eierstecher ersetzen und da Frank der größte Stecher der Insel ist, macht der das mit irrem Blick und wilder Entschlossenheit.




(1) Der Stecher

Auch diesen Morgen besuchen uns die Geckos. Entsprechend ihrer Größe heißen die dann auch Economy, Compact und Full Size.



(2) Full Size Gecko Mr. Eko

Heute ist mal 5 Minuten Kultur angesagt, deshalb machen wir uns auf, Richtung Iao Valley. Dort steht die Iao Needle, ein Felsen den die alten Ureinwohner Hawaiis gern mal angepilgert haben.


(3) Melanie mit Iao Needle im Hintergrund

Hab ich nicht ein tolles Foto von Melli gemacht? Wer es schafft auf die Needle zu gucken tut mir Leid. ;) Um die Needle drumrum gibts noch so ne Art tropischer Garten, der aber eher willkürlich und ungepflegt aussieht. Vielleicht muss das ja auch so sein. Oder es soll den Ausflug ins Tal aufwerten? Wir knipsen also auch was vom Gemüse.



(4) Bird of Paradise

So ein Paradiesvogel steht auch in unserem Apartment in Camarillo. Ob der nach zwei Wochen ohne Wasser überhaupt noch Blätter hat? Bevor wir von zu viel Kultur noch Ausschlag bekommen verduften wir lieber und fahren weiter Richtung Nordosten um noch ein paar im Reiseführer gepriesene Strände zu untersuchen.


(5) Napili Bay

Der Strand ist schön, zwar umgeben von ner Menge kleinerer Hotels und dementsprechend gut besucht, aber nicht schlecht! Zum Fische ärgern nicht so gut wie unsere drei Lieblingsspots in Kauai. Die Riffe liegen tiefer im Wasser, man kommt nicht so nah ran und das Licht ist schlechter.




(6) Napali Bay, Sandstrand, Palmen und coole Typen

Der Strand ist aber doch einer der schönsten von Maui. Um euch weiter zu quälen und das Urlaubsfeeling besser rüberzubringen: barfuß im Cabrio über die Insel cruisen! Toll, oder? Ok, ich höre schon auf.




(7) Das Pferdchen lässt sich ganz gut auch ohne Stiefel reiten



Wir fahren weiter nach Norden, obwohl es laut Reiseführer nix weiter gibt außer einer Straße, die für Mietwagen nicht erlaubt ist. Das ist Grund genug und wir fahren weiter, immer mal einen misstrauischen Blick Richtung Tankanzeige werfend. Irgendwann ist dann auch wirklich die offizielle Straße zu Ende und man kann nun auf eigene Gefahr weiterfahren. Das machen wir natürlich, eher aus Prinzip weil wir Alamo nicht leiden können. Die Straße wird auch sofort einspurig, ist aber immernoch geteert, allerdings mit deutlichen Zeichen der fehlenden Wartung.




(8) Dorf am A... der Welt

Es geht immer schön am Hang, an der Küste lang. Man fragt sich wann denn endlich mal ne breitere Stelle kommt, wo man mal ein entgegenkommendes Fahrzeug vorbeilassen kann! Kommt nix, keine Stelle und zum Glück auch kein Auto. Das Unwohlsein wächst. Hier zwei drei Kilometer rückwärts den Hang lang schlängeln? Na vielen Dank! Trotzdem miemt Frank vor Melanie weiter den Coolen. Versucht das Gesicht zu entkrampfen und möglichst lässig drein zu schauen. Aber auch Melanie merkt das hier eindeutig was an der verdamt engen Straße fehlt und wird unruhig. Ob das eine so gute Idee ist und so. Frank zieht sein Spiel durch. Wäre er Raucher hätte er sich jetzt eine angezündet um noch cooler zu wirken. Endlich ne Stelle wo es breiter wird und man um die nächste Ecke in die nächste Bucht schauen kann. Ne gute Möglichkeit heimlich den Angstschweiß trocknen zu lassen.


(9) Smoothieverkauf in lustiger Höher direkt am Hang

Frank parkt lässig dort, wo eigentlich ne Leitplanke hingehört. Die Karre setzt plötzlich krachend irgendwo auf. Melanie guckt vorwurfsvoll. Genau, versichert sind wir hier nicht mehr. Das Pferdchen hat verdammt kurze Beine. Egal, just a fu*!$ng Rental car! Wenn es nicht so spät wäre, hätte man sich hier am alten Schulbus also noch einen Salmonellensmoothie reinziehen können! Für alle, denen von der Straße bisher nicht schlecht geworden ist.





(10) ganz andere Landschaft im Norden der Insel

Der Blick um die nächste Ecke verrät übrigens nix gutes. Da stehen ein paar Häusschen und ne schicke Holzkirche im Tal. Wer hier am A*(& der Welt wohnen will kann nicht ganz dicht sein! Die Einbahnstraße geht weiter aus luftiger Höhe hinab Richtung Dorf und auf der anderen Seite wieder rauf. Mir reichts. Die warnende Benzinanzeige ist ein guter Grund mit erhobenem Kopf den Rückzug anzutreten. Kaum sind 300m gefahren passierts auch schon: gleich zwei weitere Alamohasser haben es bis hier her gewagt und gucken genauso erschrocken durch die Windschutzscheibe. 300m Rückwärts für Einen sind aber weniger als 3km rückwärts für zwei und so ziehen wir den kürzeren. Melanie wird jetzt blass, Frank schluckt noch mal heftig. Zum Glück ist das Dach unten, so ahnt man wenigstens wo man hinfährt. Da es bergauf geht sieht man aber eigentlich nix. Immer schön in die Spiegel schauen und hoffen das man ohne Schrammen zurück zum Smoothiebus kommt und noch wichtiger: nicht unbedingt den Hang runterklatscht. Es war wohl auch niemand weiter hinteruns, zumindest haben wir nix bemerkt und schaffen es im Rückwärtsgang zum Bus. Ich meide die Stelle wo es vorhin so verdächtig gekracht hat und schaue mit etwas schadenfroher Zufriedenheit, dass jetzt einer der beiden Verfolger dort halten will. Die Zeigen mir noch erleichtert den Daumen und bedanken sich. Ihr mich auch!


(11) Frank baut Zeitraffer

Der Sonnenuntergang wird im Zeitraffer festgehalten. 440 Bilder in 40 Minuten. Dann fängt es an leicht zu regnen. Wir packen ein und saußen zur nächsten Tankstelle (die Gallone immerhin 3,62$) und dann ab zurück ins Apartment.

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