Mittwoch, 7. Oktober 2009

(4) Schnorcheln im Weimea Canyon

Wir sind wieder früh munter - haben es bis jetzt ganz gut geschafft früh ins Bett zu gehen und früh aufzustehen um das Tageslicht zu nutzen. Es wird ja schon um 6 Uhr hell und 18 Uhr dunkel! Die Nacht hat es wieder nur kurz geregnet. Trotzdem wird es Zeit unsere Kollegen in Portland zu beruhigen: also ihr wisst es vielleicht nur nicht, aber es regnet nicht viel in Portland! Verglichen mit dem Gipfel des "Wai' ale ale" ist es sogar regelrecht trocken. Wiki weiß alles: in Dresden regnet es rund 610 mm im Jahr, in Portland schon doppelt so viel, etwa 1100 mm. Aber jetzt kommts: hier auf Kauai liegt der regenreichste Punkt der Erde mit 10970 mm Regen im Jahr. 10 mal mehr als Portland. Also sooo schlimm kann das nicht sein ;) Das reicht jetzt auch an Gehirnsport denn es ist ja schließlich Urlaub. Draußen vor der Tür warten schon die beiden Hunde der spirituellen Kanadierin auf uns. In der ersten Nacht hatten die noch gebellt - nun kennen die echt unser Auto und uns und bellen nicht mehr. Frank dagegen vergisst jeden Tag dass es hier überhaupt Hunde gab.





(1) Melanie mit Buddha (war ja klar dass der so heißt)



Buddha ist ein Rüde und ziemlich lieb. "Song" heißt das Mädel und ist ziemlich rüde. Bespringt den Buddha ständig, obwohl sie doch ein Weiblein sein soll und steht auch total auf Melanie. Überhaupt stehen verdächtig viele Tiere auf Melanie. Ja, ich auch.




(2) Frank mit Song



Die Kunst bei Song ist, sie nur solange zu streicheln bis sie nicht horny wird und einen bespringt. Genau wie unser Wellensittich maxi verteilt Song gern Schmerz beim Sex und fängt an zu beisen. Es ist also wichtig nicht zu lange zu streicheln und vor allem die Beine zusammen lassen!



(3) Das Baumhaus



Endlich schaffen wir es mal ein Bild im Hellen von unserem Haus zu knipsen. Es ist noch voll nebelig, aber die Sonne ist da! Durch den Dschungel zurück zur Straße kennen wir uns jetzt halbwegs aus. Zur Not haben wir ja noch das Navi.




(4) Das GPS ist genauso planlos wie Frank


Unser erstes Ziel heute ist der Wailua Wasserfall. Gestern hatte ich noch behauptet wir waren schon dort, das nehme ich nun zurück und benenne den heimlich um. An den richtigen Wailua kommt man näher ran, aber so richtig beeindruckend ist der dann doch nicht.



(5) Weimea Wasserfall

Schnell ein paar Bilder und weiter zum eigentliche Tagesziel: dem Po 'ipu Strand. Nun da wir die Reefwalker haben wollen wir einen neuen Versuch unternehmen und nochmal auf Schildkrötenjagd gehen.


(6) Po'ipu Beach

Der Strand ist zwar ein richtiger Touristrand, dafür gibts dort unglaublich viele Fische zu sehen. Mehr als auf Galapagos und auch auf Ohau in der Hanauma Bay. Die Bucht ist zwar verdammt klein und flach, aber wir haben echt noch nie so viele verschiedene bunte Fische gesehen. Sogar gefährlich aussehende weinrote Moränen waren dabei. Einfach genial. Das Wasser ist warm und man kann sich einfach reinlegen, muss nur zusehen sich nicht bei ner Welle über die netten Lawasteine ziehen zu lassen. Wir bedauern wieder mal kein Aquapack dabei zu haben. Das haette sich voll gelohnt. Im Walmart gabs sowas leider auch nicht, na mal sehen was Google dazu sagt.


(7) Hot chicks am Po'ipu Beach

Irgendwann entschließen wir uns dann doch weiterzufahren. Wir wollen ja noch zum Waimea Canyon. Der Weg dort hin zieht sich, es gibt aber immer wieder Stellen mit schöner Aussicht.


(8) rote Erde mit nassem Wasser

Der Waimea Canyon ist fast so tief wie der Grand Canyon. Dafür mit vielen grünen bewachsenen Stellen. Schwer wiederzugeben mit einem Foto.


(9) Waimea Canyon (>1000 Meter tief)


(10) Waimea Canyon Lookout

Wir fahren die Straße noch bis ans allerletzte Ende hoch. Von dort soll man auch den Ozean wieder sehen, aber es ist zu neblig. Dafür sieht der Dschungel jetzt richtig nach Dschungel aus. 100te Libellen fliegen durch die graue Suppe. Teilweise fahren wir nur noch Schrittgeschwindigkeit, so schlecht ist die Sicht.


(11) Straße am Weimea Canyon mit wenig viel Nebel

Es ist spät und wir wollen zurück. Der Straße rund um die Insel fehlen etwa 2,5 Meter und dann wäre sie ein geschlossener Kreis. So aber müssen wir den ganzen Weg zurück, obwohl wir das Baumhaus fast sehen können.


(12) Fast da und trotzdem noch 73 Meilen

Mit zügiger Fahrweise und zum Glück ohne Regen schafft Frank den Weg dann in etwas über einer Stunde zurück.










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