So, damit ihr nicht einschlaft gibts jetzt das erste Bild.
(1) Blick aufs Flugfeld in Maui
Zum Glück hat Frank mit seinem großen männlichen Gehirn Weitsicht bewiesen und gestern nochmal getankt! Natürlich zu wenig - also die Aufregung noch etwas erhöhen und trotz Melanies achten Hinweis dass wir zu spät dran sind noch drei Galonen nachkippen um die fehlende Zeit mit viel CO2 Ausstoß wieder aufzuholen. Keine Cops bis zum Airport und das trotz neuem Record von 41 Minuten bis zu unseren Freunden bei Alamo. Juchu, gerade rechtzeitig angekommen um den ersten Shuttlebus wegfahren zu sehen. Macht nix, wir bleiben ruhig, wir haben ja keine Uhr dabei von der wir uns nervös lassen machen könnten. Die liegt nämlich noch zu hause auf dem Nachtschrank.

(2) Im Flugzeug von Maui nach Ohau, die einzigen zwei Leute da hinten sind die Flight Assitents
Kurz nach sieben schon am Terminal von United. Auf dem Ticket steht 7:52 Boarding. Sieht Frank zu Melanies Freude jetzt das erste Mal. Wohin gehts eigentlich? Kurzes ziehen im Unterleib, ich bekomme wieder Luft und sehe dass am Schalter durchschnittlich viel los ist. Cool, gleich gibt es Meilen! Lieber die Miles and More Nummer raussuchen und den Leuten unter die Nase halten. Hmmm...Frank bekommt doppelte Meilen, Melanie keine, denn wir haben Franks Bordingpass doppelt ausgedruckt! Melanie murmelt Schimpfwörter.
(3) Flug über Maui mit Mukulele Air
Aber fast geschafft nur noch schnell zum Security Check. Es ist jetzt 7:21. Die Schlange von der First Class ist bestimmt 50 Meter lang, die von der Economy kann man nicht sagen: das Ende ist nicht zu sehen. 7:32 fragt Frank einen netten Mitarbeiter des Flughafens der eifrig Leute in der Schlange umsortiert ob wir das noch schaffen. Er winkt ab.
(4) Anflug auf Honululu
United macht ein Spiel: wer die Uhrzeit richtig ermittelt wenn wir den geografischen Mittelpunkt des Flugs von LA nach Maui erreichen, bekommt eine CD mit Hawaiianischer Musik. Gruselig! Schnell eine Zeit in der Vergangenheit hinkritzeln und abgeben. Reihe 12, Platz A gewinnt, liegt nur 4 Sekunden daneben. Der Schwager vom Piloten?
In Maui haben wir satte drei Stunden Zeit! Also Gepäck schnell wieder einchecken. Wir sind die einzigen am Schalter. Trotzdem schlägt der dicke nette Typ die Wartezeit von LA. Er hat nen neuen Laptop und irgendwie ist das System schuld. Ich haette ja auf Citrix getippt. Er weckt uns und berichtet stolz von seinem Erfolg. Hat uns sogar einen Fensterplatz gegeben, auf der Seite wo wir alle Inseln sehen! Man beachte nun Bild 2.
(6) Palmen! Urlaub! Hawaii! Melanie! Gibts was schöneres?
Der Flughafen von Maui kommt auf meiner privaten Schönheitsliste auf Platz 2, gleich hinter Moskau. Egal, draußen ist es voll windig und die Palmen flattern :) Schwül warm, aber noch auszuhalten. Der Typ v0n Starbucks ist auch schwül warm und kaum auszuhalten. Versteht meine Bestellung nicht, dabei spreche ich doch soooo schön ausländisch. Nach dem dritten "Ais bländätt TSchokklett" und heimlischen wegwischen ein paar Spucktropfen vom Tresen hat ers kapiert und ich bekomme zwei riesige Eimer mit süßer Schokoeismilchmischung in die Hand gedrückt. 12 Dollar! Jetzt verstehe ICH nicht richtig. Egal, Urlaub. Dafür können wir den Ekel überwinden und den Zuckerguss zur Helfte trinken und bekommen nochmal mit Milch aufgefüllt. Milk versteht der wieder nicht.
(7) - Blick von der Parkbank vorm Flughafen nach oben
Mit dem dritten Flug erreichen wir Kauai. Es ist nun schon dunkel und es ist 19 Uhr Pacific time. Wir sehen unsere Freunde von Alamo wieder. Oahu ist nicht vergessen. Dank Jennys hilfe setzen wir unseren Rachefeldzug fort und bekommen das Cabrio zum Studentenpreis! :)
(8) Nein Ralf, kein Playboy
Irgendwie bekommen wir die Koffer und Taschen dann doch ins Auto und saußen nach Norden. Unterwegs plündern wir noch das Weinregal bei Safeway und Frank macht noch einige Schnäppchen (ne Ananas für 6$ ???) als Melanie kurz nicht aufpasst. Es fängt an zu regnen! Endlich! Es wird auch nicht mehr aufhören, selbst als ich am nächsten morgen hier sitze und meinem Befehl nach gehe und den Blog schreibe. Die Straße wird nach Norden immer schmaler und windet sich an der Küste lang. Wir können kaum noch die Augen aufhalten. Wieviele Schrammen hatten wir eintragen lassen? Das Navi gibt auf. Nochmal schnell auf die Wegbeschreibung schauen. Links die Hauptstrasse verlassen, nach der Brücke vor dem Grocerystore. Muss hier sein. Die letzten Minuten gehts auf Feldweg weiter, der von unzaehligen Schlaglöchern zusammengehalten wird. Feldweg ist falsch. Nur Busch. Palmen rechts und links und nix zu sehen. Es geht nicht weiter, hier muss es sein. Ein roter Jeep, das Haus muss es sein. Es sind Stimmen zu hoeren? Frank denkt: Misst, sind nicht allein im Liebesnest? Die Hausherrin quält sich aus dem Gartenhaus. Hat schon geschlafen. Der Hund ihrer Schwester ruft irgendwas, hat wohl auch geschlafen. Sie zeigt uns kurz wo die Lichtschalter sind und wünscht uns gute Nacht. Wir schleppen den Wein und unsere Klamotten nach oben. Dreimal den kleinen Hügel runter bis zum Auto. Ist das jetzt schon ein Halbmarathon? Im Dunkeln siehts erstmal nicht schlecht aus. Duschen und ins Bett fallen. Es hat aufgehört leicht zu regnen. Irgendwas kraucht durch den Wald! Melanie hat Angst. Meine Chance um den Helden zu spielen? Aloha!
Sehr informativ. Viele Grüße aus Dresden.
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